Links

Ich werde immer mal wieder gefragt, was sich auf meiner Reise in der Praxis bewährt hat. Dies betrifft sowohl Waren als auch finanzielle oder versicherungstechnische Aspekte. Diese Erfahrungen möchte ich hier gerne teilen. Ausserdem möchte ich auf dieser Seite in übersichtlicher Form auch auf nützliche Websites hinweisen, die ich ggf. schon in dem einen oder anderen Beitrag erwähnt habe.

Bei einigen der gelisteten Links handelt es sich um sogenanntes Affiliate-Marketing (gekennzeichnet mit (A)). D.h. wenn nach dem Klick auf einen dieser Link ein Kauf, bzw. ein Vertrag zustande kommt, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Mehr dazu weiter unten.

FINANZEN.

Bargeldversorgung: Ich habe mich hier für zwei Kreditkarten entschieden. Zum bargeldlosen Bezahlen funktioniert die MasterCard von Advanzia gut. Die Karte ist komplett gebührenfrei, keine Grundgebühren, keine Gebühren für den Auslandseinsatz, normale Wechselkurse (A):

Die Sache hat nur zwei Haken: Man bekommt für den monatlichen Umsatz eine Rechnung, die man fristgerecht manuell überweisen muss. Versäumt man das sind die Verzugszinsen happig. Ausserdem sind die Gebühren für den Bezug von Bargeld aus Automaten sehr hoch. Dazu braucht mal also noch eine weitere Karte: Ich habe mich hier für eine VisaCard der Comdirect entschieden. Damit kann ich kostenlos weltweit Geld aus Automaten beziehen.

Reiseschecks und Bargeld mitzunehmen ist unnötig. Überall gibt es mittlerweile Geldautomaten. Allenfalls ein Notgroschen, im Geldgürtel oder irgendwo versteckt eingenäht, damit man noch weiterkommt, wenn man total ausgeraubt werden sollte.

Einzige Ausnahme: Länder mit “künstlichen” Wechselkursen, wie derzeit Argentinien. Dort ist der Wechselkurs für Dollars auf dem Schwarzmarkt ca. 50 % höher als der offizielle. In solchen Fällen lohnt es sich natürlich sich vor der Einreise mit Dollars einzudecken (die in den Nachbarländern aus Geldutomaten bezogen werden können)

Mein Reisebudget habe ich teils auf einem Tagesgeldkonto von moneyou bereit gestellt (A), teils auf Konten der GLS-Bank. Ersteres wegen der vergleichsweise guten Zinskonditionen und der vorblidlichen Online-Kontoführung, letzeres wegen des guten Gewissens.

Zu Möglichkeiten online, ortsungebunden Geld zu verdienen, empfehle ich das Portal Mywirelesslife.

VERSICHERUNGEN.

Meine bestehende, deutsche Privat-Krankenversicherung bei der Barmenia, habe ich für die Reisezeit (d.h. bis auf Weiteres) auf Anwartschaft gesetzt. Das kostet mich zwar jeden Monat eine Menge Geld, aber so halte ich mir die Optionen offen.

Für die Reise habe ich mich für die Krankenversicherung der Hanse-Merkur entschieden. Die Konditionen sind recht günstig und der Abschluss ist für Reisen von bis zu fünf Jahren Dauer möglich.

Versicherung, die USA (und Kanada) einschliessen sind erheblich teuer. Diesen Mehrpreis wollte ich mir gerne sparen, da ich vielleicht zwei Jahre auf Tour sein werde, aber nur einige Monate in Nordamerika. In der Regel muss man eine Reiseversicherung von zu Hause aus abschliessen. Das wäre aber sehr unpraktisch gewesen, da meine erste Einreise von Samoa kommend in Hawaii war und es wäre ein Riesenumweg gewesen mal eben zwischendurch nach Deutschland zu fliegen. Aber ich habe eine Lösung gefunden. Die australische World Nomads-Versicherung ist speziell für Traveller zugeschnitten und kann als einzige mir bekannte Versicherung auch von unterwegs einfach online abgeschlossen werden.

Ich hatte dann eben für die Dauer von drei Monaten in USA und Kanada zwei Versicherungen parallel laufen, was jedoch wesentlich günstiger war, als wenn ich für die gesamte Zeit die USA-Option mit drin gehabt hätte. Einen Versicherungsfall hatte ich dann gleich nach meiner Ankunft in Hawaii. Die Online-Abwicklung der Zahnarztrechnung mit Worldnomads klappte einwandfrei.

KOMMUNIKATION:

Bewährt hat sich ein Handy mit zwei SIM-Karten. So kann ich die deutsche SIM-Karte aktiviert haben, während ich gleichzeitig über die jeweils lokale SIM-Karte agieren kann. Für Notfälle kann es sinnvoll sein, dass ich über die bekannte deutsche Mobilnummer erreichbar bin. Ausserdem läuft das Online-Banking heute weitgehend über SMS-TAN, was natürlich auch über die gleichbleibende deutsche Nummer läuft.

Ich habe mich für folgendes Gerät entschieden (A):

Zum Schreben längerer Texte (z.B. dieser blog) braucht es allerdings ein weiteres Gerät. Ein Notebook war mir zu schwer. Also habe ich mich für ein Tablet mit zusätzlicher Bluetooth-Tastatur entschieden (A):


Bezüglich der Akku-Laufzeit hätte ich mir besseres erwartet. Bei hohen Aussentemeraturen geht der Akku zu schnell in die Knie. Ausserdem kommt es offenbar auf die Qualtität des Ladestroms an. In Netzen mit grösseren Spannungs-Schwankungen (Länder wie Indien oder über Off-Grid-Photovoltaik-Anlagen) kann es zu Problemen kommen. Ich habe das Problem gelöst, indem ich Batterie-Powerpack erstanden habe (A):


Das bedeutet zwar zusätzliches Gewicht, aber nur so konnte ich das Tablet sinnvoll nutzen. Ausserdem ist es praktisch zwischendurch auch andere Geräte über USB aufladen zu können, wenn man mal ein paar Tage weg vom Netz ist.

Als kombinierte Bluetooth-Tastatatur und Schutzhülle hat sich folgendes bewährt (A):

AUSRÜSTUNG.

Dieser Wasserfilter ist wirklich in vielen Ländern ein unverzichtbarer Begleiter geworden. In Indien habe ich z.B alles Leitungswasser damit gefiltert und bin kein einziges Mal krank gewesen und selbst aus von Bakterien wimmelndem, braunen Amazonas-Flusswassser konnte ich sicheres Trinkwasser gewinnen. Je schmutziger das Wasser ist, desto häufiger ist allerdings eine Reinigung nötig. Insgesamt sind ca. 20000 Liter mit einer Keramikkartusche filterbar. Das sind eine Menge eingesparte Plastikflaschen! Anfangs hatte ich ein Problem mit dem Rückschlagventil und die Firma reagierte prompt und flexibel und schickte mir kostenlos ein Ersatzgerät nach Indien! (A):

Stirnlampen sind praktisch, vor allem wenn sie eine mehrere Stufen haben (hell, bzw. langandauernd), sich komplett sichern lassen damit sich nicht die Batterie unbeabsichtigt im Gepäck entlädt und man sie einfach per USB-Ladekabel aufladen kann, das man wegen des Mobiltelefons eh dabei hat. Bis ich sie in Peru in einem Hostel habe liegen lassen fand ich diese recht praktisch (A):

Folgenden Seidenschlafsack habe ich mir gegönnt (A). Er ist sehr leicht, wärmt trotzdem und hält Schmutz sowohl von innen als auch von aussen fern, je nachdem. Benutzt man ihn innerhalb des eigenen Schlafsacks, so hält man diesen sauber, ist man gezwungen in Betten zu nächtigen, deren Bettwäsche muffig riecht, kann man trotzdem sauber schlafen.:

Eine vernünftige Kamera muss es natürlich auf einer Reise auch sein. Nachdem meine einfache Casio in Neuseeland den Geist aufgegeben hatte, habe ich mich für dieses Exemplar entschieden und bin zufrieden damit. Vor allem der 30-fache Zoon ist für Detailaufnahmen sehr praktisch (A):

LINKS ZU ANDEREN REISEBLOGS.

Travelastic (Reiseportal, auf dem ich als Gastautor schreibe)

Weltreisender (Tolle Reisepoesie)

AFFILIATE MARKETING.

Zum Thema Affiliate-Marketing: Ich habe ein paar Tage überlegt, ob ich das ethisch vertreten kann, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass es für mich ok ist, unter zwei Voraussetzungen:

1. Ich kann das Produkt wirklich empfehlen

2. Ich mache das Verfahren des Affiliate-Marketings hier transparent

Wenn Dir meine Website gefällt und du mit einen oder anderen Link etwas anfangen kannst, dann kannst du mich aktiv unterstützen, indem du eben über diesen Link deine Online-Bestellung tätigst. Bei Amazon ist das z.B. so, dass Provisionen zwischen 1 und 10 % (je nach Produktgruppe) gezahlt werden, wenn innerhalb von 24 Stunden nach dem Klick auf den Link etwas gekauft wird. Das muss noch nicht mal das empfohlene Produkt sein – die Provision wird auf den gesamten Warenkorb gezahlt. Voraussetzung für diese Art von Marketing sind aktivierte Cookies. Bei anderen Werbepartnern sind die Cookies bis zu 60 Tage, oder länger aktiv.

Man kann von Amazon halten was man möchte, ich habe gute Erfahrungen bezüglich wettbewerbsfähigen Preisen, Schnelligkeit und Service gemacht. Auf Reisen kann es auch sehr sinnvoll sein, sich über die lokale Amazon-Seite mit seinem deutschen Login anzumelden und sich dann z.B Waren an eine Adresse in den USA liefern zu lassen. So habe ich von Fiji aus Waren nach Hawaii bestellt, die ich vor Ort nicht hätte kaufen können (z.B. eine Campingausrüstung) und alles war bereits da, als ich bei dem Hostel ankam. Bei einem Produkt gab es ein Problem, ich habe per chat reklamiert und hatte innerhalb 30 min eine sehr kulante Lösung und eine neue Lieferung kam innerhalb von 24 Stunden an. Das hat mich schon ziemlich beeindruckt.

Amazon, Worldnomads und Financequality sind bisher die einzigen Affiliate-Partner, die meine Bewerbung akzeptiert haben. Bei anderen habe ich bisher Ablehungen erhalten, da meine Website über kein ordentliches Impressum verfügt. Aber das möchte ich auf dieser Seite nicht einrichten, da die Inhalte doch recht persönlicher Natur sind und ich nicht möchte, dass diese Website in Verbindung mit meinem richtigen Namen von jedem gegoogelt werden kann.

Aber ich mache vielleicht mal eine andere Website und dann weiss ich schon mal wie das geht, auf was ich achten muss und kann mir so in Zukunft vielleicht eine Quelle erschliessen online, ortungebunden Geld zu verdienen.

 


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